Mittwoch, 5. Juni 2019

mmm im Juni

Heute ist gut dran, wer kleidungstechnisch einen Hauch von Nichts sein Eigen nennen kann ;D

Bei uns jedenfalls ist es mit über 30° jetzt endlich Sommer. 

Der Schnitt Kobe Dress von Papercut Patterns erfüllt diese Eigenschaft bei Verwendung eines leichten Stoffes ziemlich gut.

Um mich an das gefühlte Nichts zu gewöhnen, habe ich zur altbewährten Lieblingsfarbe Schwarz gegriffen. Steigern liesse sich das Nichts sicher noch mit einem transparentem Stoff oder einem Spitzenstoff, wie beim Modell gezeigt - dann aber sicher mit Unterkleid.

Ich war zunächst unschlüssig, ob so ein Flattersack das Richtige für mich ist. Genäht habe ich ihn im Jahrhundertsommer des letzten Jahres und kann mich noch dunkel erinnern, dass ich den Rückenausschnitt etwas angehoben habe, um sicher zu gehen, dass der BH verdeckt ist. Zu unförmig darf dann auch nicht sein.

Raffiniert finde ich an dem Schnitt die Schlichtheit vorn und die Faltenlegung hinten. Die Bewegungsfalte wird einfach in die Schulternähte mit eingenäht und gibt ein schönes Übereinander mit Rückenausschnitt, der von einem rückwärtigen Knopf gehalten wird.

  
Praktisch in Badelatschen

 
Für hübsch mit richtigen Schuhen

 
Raffinierter Verschluss auf der Rückseite

 
und ohne Gürtel

Ich kann mir gut vorstellen, noch mal eine Shirt Variante davon zu nähen.

Was ihr an einem so schönen Sommertag tragt, werde ich mir später am Abend auf der Couch ansehen. Elke jedenfalls sieht schon mal fantastisch aus in ihrem Dirndl!

Donnerstag, 11. April 2019

eine rote coulotte

Ich muss ja schon fast lachen... ich hab ihn schon wieder verpasst, den MeMadeMittwoch! Was ist los mit mir? Kann mich bitte mal jemand eindringlich vorher privatpersönlich erinnern?

Nun, um den Faden nicht ganz zu verlieren, trage ich hier mal nach, was ich vorstellen wollte.

Ich habe mir eine zweite Coulotte genäht, nach wunderbarem Schnittmuster aus der Ottobre 05/2016, Modell 14 - Ultra Urban. Aus dieser Ausgabe habe ich bereits den Teacher-Rock, einen Pullover und ein T-Shirt neben besagter Coulotte genäht. Für mich also eine sehr lohnenswerte Ausgabe gewesen ;D

Ich mag die Coulotte, weil sie recht schmal geschnitten ist. Meine erste Version aus einem recht dickem Fischgrat-Wollstoff in Grau habe ich mir mit einem Nagellackfläschchen verhunzt, welches beim Tür Öffnen aus dem Schrank auf die Fliesen fiel und dabei das halbe Bad bespritzte und die Hose volle Möhre mit erwischte. Die hektische Säuberungsaktion mit Terpentin und Nagellackentferner war recht benebelnd. Ich trage die Hose seither nur noch mit Pullover darüber...

meine erste Coulotte nach diesem Schnitt

...rückwärtig mit Fleck


Jetzt aber habe ich den Schnitt aus einem dünnen, sehr schönen roten Wollstoff genäht und bin total verliebt. Den Stoff habe ich bei einem gemeinsamen Bummel mit Yvonne bei Hüco in der Restestube gefunden. Er ist einfach wundervoll und eignet sich perfekt für eine Hose.

Eine farbige Hose zu haben, ist für mich was Besonderes und ich bin noch ein wenig unkreativ, sie zu kombinieren - ausser mit meinem geliebten Schwarz. Ein Rolli aus Feinstrick in Aubergine wär jetzt schön.

Den Schnitt habe ich ein wenig schmaler gemacht in der Weite des Bundes. Dafür habe ich diesmal erst Vorderteile und Rückteile zusammengenäht und dann die Seitennähte geschlossen. Gewöhnungsbedürftig.


Yvonne gab mir den Tipp, die Hose wie bei einer klassischen Herrenanzughose im Vorderteil zu füttern. Das ist grandios und ich freue mich diebisch über das 'unsichtbare' schöne Innere ;D Also Danke Dir!
Und noch ein Tip von meiner Schneiderin, zu der ich manchmal nähen geh: der untere Saum des Futters ist gleichzeitig die Webkante. So braucht man nichts versäubern und alles liegt schön glatt und flach.



Der Saum ist eigentlich bei einer Coulotte kürzer, aber ich habe ihn auf der Original-Länge belassen, was bei meiner Körperlänge eben recht lang ausfällt. Ich hatte noch einen Streifen Futterstoff übrig, den ich an den Saum gesteppt habe und dann von Hand umgenäht hab.


Jetzt mal in Aktion:

 

 



Dazu soll es eine farbig gemusterte (ja!) Bluse geben, in der auch ein Rotton auftaucht und die kann ich vielleicht beim nächsten Mal zeigen, wenn ich nicht wieder vergesse Teil zu nehmen...



Euch erst einmal einen schönen Frühling! Alle, die den mmm nicht verpasst haben, hatten sich hier getroffen!





Mittwoch, 6. März 2019

mmm märz 2019

Heut ist wieder MeMadeMittwoch! Und zwar für den Monat März. Und diesmal mach ich auch mit ;D

Beim letzten Mal habe ich den mmm nämlich ganz schlicht verpasst. Der Post war halb geschrieben, die Fotos hatte ich an einem sehr schönen Stammtischentreffen der Nähnerdetts gemacht bekommen und dann kam wieder irgendetwas dazwischen und ich habe den Beitrag nicht verlinkt...

Nun, dann stelle ich Euch eben heute meinen neuen Liebling, den Jupe Berlin vor.
In der ersten Januarwoche hatte ich ein wenig Zeit zum Nähen - man, ist das vielleicht schön! Neben dem Jupe Berlin ist endlich der Morgenmantel für den Liebsten fertig geworden und ich konnte erste Versuche in Sachen Basic T-Shirts starten.

 


Bei Ina und Barbara hatte ich mich in das Schnittmuster verliebt und  ganz plötzlich fiel mir ein lang gehüteter Stoff in meinem Lager ein, der sich ganz wunderbar dafür eignen würde.

Das Nähen dieses Stoffes hat so viel Spass gemacht! Es ist ein Anzugstoff in Dunkelgrau mit ganz feinen dunkelroten Streifen, vom Maybachufer. Er fühlt sich weich, wie Flanell an. 

Ich finde Schnittmuster und Stoff passen sehr gut zueinander.Die Nadelstreifen  wirken klassisch wie ein Business-Rock, das Schnittmuster löst das jedoch durch die raffinierten Falten, den Schlitz in der Vorderseite und die sich leicht öffnenden Taschen wieder ein wenig auf.

Geändert habe ich nichts, ausser das vordere Futterteil. Dank des Hinweises von Barbara, habe ich mir die Anleitung vor dem Zuschnitt genau angesehen. Barbara beschreibt, dass mit Einsetzen des Futters der Rock zu eng wurde und sie es wieder lösen musste. 

Der Rock bedient sich zusätzlich zum vorderen Schlitz zweier Falten, um ihn 'gangbar' zu machen. Diese finden sich jedoch im Futterteil nicht wieder. ? Nun bin ich zwar kein Meister der Schnittkonstruktion - es erschein mir aber nur logisch, das ohne Falten im Futter dann die Bewegungsfreiheit des schmalen Rockes dahin ist.

Ich habe das vordere Futterrock-Teil also in den Bruch gelegt und ihm eine Bewegungsfalte geschenkt, die ich am Schlitz per Hand angenäht habe. Kann man sicherlich noch schöner, aber, es funktioniert.

 

etwas überbelichtet, damit man's im Schwarzen erkennt.


 

 


Und da es Spass macht, ihn zu tragen, schwirren bereits weitere Varianten schon in meinem Kopf herum, mit diesen Stoffkombiantionen wären einmal Sommer und einmal Herbst drin ;D

die rechte Kombi habe ich jetzt für den Winter genäht. Das Shirt ist leider nicht ganz gelungen - schon verschenkt an die passendere Trägerin. 

könnte Herbst

könnte Sommer


Und bei Euch? Elke begrüsst uns heute auf dem mmm mit Wow-Fotos und einem echten Wow-Outfit!!!








Mittwoch, 2. Januar 2019

mmm - Liebling 2018

Ein gesundes und frohes Neues Jahr für Euch alle!

Zu Beginn des letzten Jahres hatte ich mit mir Zwiesprache gehalten und versucht meine Ansprüche an mich und mein Hobby ein wenig auf Realmaß herunter zu drehen. Wünschen tu ich mir immer ganz viel, aber das Umgesetzen der Wünsche ist eben noch mal eine ganz andere Sache. Das werden sicherlich viele von Euch kennen. 

Ein Ding pro Monat hatte ich mir vorgenommen. Und das auch ohne Zwang. Das erschien mir für meine übrig bleibende Zeit machbar.

Hat es geklappt? eigentlich ganz gut: 11 von 12 Vorhaben konnte ich abschliessen. Zwei davon gefallen mir nicht so gut an mir oder sitzen einfach nicht, was echt schade ist. (Bleiben 8) Eins habe ich noch nicht ausgetragen und auch nicht verbloggt, weil ich noch nicht weiss, ob ich es mag oder nicht. (Bleiben 7)

Ansonsten kann ich rückblickend sagen, dass ich sehr verschiedene Projekte hatte:

- Kleid (5 Stück - mit sehr unterschiedlicher Silhouette)
- Mantel
- Morgenmantel
- Shirt
- Rock + ärmelloses Shirt
- Jumpsuit
- Strickjacke

und damit wieder viel Erfahrungen gesammelt habe und Neues an mir ausprobiert habe. Fazit: es haben wieder einige neue Kleidungsstücke in meinem Schrank Einzug halten dürfen und einige davon wurden auch oft getragen.
Die Stoffe dazu habe ich in mein Notizbuch geklebt, was ich im Nachhinein ganz schön finde (auch 'ne gute Gedächtnisstütze übrigens...)




Am diesem Punkt kann ich wohl zum Thema des heutigen mmm kommen: >>>Liebling 2018<<<  

Eine definitive Entscheidung ist wegen der Unterschiedlichkeit meiner Kleidungsstücke echt schwierig! Der Morgenmantel war echt der Hit und wird mich sicher auch über das Jahr 2018 hinaus oft begleiten. 

Die Trage-Frequenz für Bekleidung ausserhalb der eigenen vier Wände zeigt mir ganz klar 3 Favoriten (mein Weihnachtskleid ist für dieses Auswahlverfahren einfach noch zu jung):

Mein Jogging äh Jerseykleid, mein Sommer-Leo und meine Sally.





Das Jerseykleid Wanda aus der La Maison Victor ist überaus bequem und sehr gut von Herbst bis Frühling einsetzbar.
Das aufwendige Leo-Kleid aus der LMV war mein Sommertraum!
Der Sally Jumpsuite war ein ausserodentlich Büro taugliches Kleidungsstück bei der Hitze.


Ich geh jetzt mal meine Pläne für 2019 schmieden, denn das macht Spass und schafft für mich ein wenig Klarheit, was ich bewerkstelligen kann und was wohl weiterhin Traum bleiben wird ;D

Ein weiteres (grosses!) Vorhaben wird eine Sichtung meiner Stoffe. Ja, aller Stoffe! Ich brauche einen Überblick (und Platz und Ordnung!!) und hoffe, dass ich mir den ziemlich bald verschaffen kann, um damit dann ins neue Näh-Jahr starten zu können.

Auf jeden Fall freue ich mich auf das gemeinsame virtuelle oder reale Nähen mit Euch! 

Und jetzt schaue ich mir, präsentiert vom neuen mmm-Team an, welche Favoriten ihr für Euch 2018 so entdecken konntet. Ob das wohl meine Pläne ruinieren wird? ;D



Sonntag, 30. Dezember 2018

Nachtrag WKSA 2018

Am vorletzten Tag des Jahres habe ich mir mein Weihnachtskleid noch mal vorgeknöpft - im wahrsten Sinne des Wortes.

Folgendes stand zur Auswahl:

- Schlaufen aus Garn => rutschen die über die Knöpfe zurück, weil sie nicht elastisch sind?

- Häkchen-Verschlüsse => hier müsste ich sie eventuell leicht zu kneifen, weil sie ja nur auf Spannung funktionieren (der berechtigte Hinweis kam von Doro - danke Dir!)

- dickeres Gummi => das würde mein erster Versuch werden

- ganz dickes Gummi => war schon beim umlegen viiiiel zu dick...

- Mieder-Verschlussband mit Häkchen => war viel zu steif und wohin mit der Breite - ich brauche den Verschluss ja exakt auf der hinteren Mitte...






Also: ich habe die Gummiband-Belegnaht geöffnet (welch ein Graus - ich mag das echt gar nicht !!! so ein Gefummel!); 5 mm oben nach unten auslaufend weg genommen, neu genäht, an den Stellen, wo die Gummischlaufe sitzen soll die Naht mit zwei STichen geöffnet, die neuen Gummischlaufen blind nach Gefühl rein geschoben (Fummel Fummel Fummel....Grrrr), drüber genäht (diesmal hat die Steppnaht wenigstens gefasst-yeah), hinten verknotet, gebügelt und: grosser Test mit dem Mann: ES FUNKTIONIERT!





Linke Seite habe ich nicht noch mal die Knöpfe abgetrennt und die Naht geöffnet, um hier die 5 mm weg zu nehmen. Ich glaub, das geht jetzt auch so ;D

Euch allen ein gesundes Neues Jahr mit vielen Träumen, Wünschen und den tollsten Nähprojekten!




Mittwoch, 26. Dezember 2018

WKSA 2018 - Finale

Weinachtskleid-Traum(a)

Es gab noch einige Herausforderungen zu meistern, bevor ich mein diesjähriges Weihnachtskleid-Trauma in ein Weihnachtskleid-Traum verwandeln konnte. Ich denke, an einige Stellen muss ich auch noch mal ran (was ich ja immer sehr grausig finde), aber ich bin glücklich, dass es mich pünktlich zum Heilig Abend elegant gekleidet hat.

Zum ersten Mal hatten wir die Familie bei uns zu Haus und waren Gastgeber. Ungewohnt, aufregend, gemütlich, turbulent, schwatzhaft, lecker, gesellig, schön.

Aber nun zum Kleid.
Es stand ja sehr schnell fest, dass dies eine knifflige Aufgabe werden wird. Die Nähtrends macht eher knappe Angaben zum Nähen und die Modellbilder entsprechen auch nicht dem Schnittmuster - wie hier schon erwähnt. Die kurz gehaltene Nähanleitung liesst sich also erst einmal sehr übersichtlich, was auf ein entspannt simples Nähen schliessen lässt. Fängt man dann mit dem naiven Nähen an (oder sieht es schon im Voraus mit fachkundigem Blick), lässt die Anleitung doch einige Fragen offen. Vieles musste ich mir also selber denken oder habe mich durch fachkundige Wegbegleiterinnen unserer Nähgemeinschaft beraten lassen ;D


Rockteil

Das Schwierigste hier war für mich, dass es keine Angaben zum Verschliessen des schmalen Rockteils gab, denn die Zeitschrift sieht einen Jersey vor. Ich zweifle aber, ob das mit jeder Art von Jersey so geklappt hätte... 
Da ich einen Wollstoff mit 4% Elasten gewählt habe, gab es für mich zwei Möglichkeiten: einen Reissverschluss in rückwärtiger Mitte, der über Rockteil und Oberteil geht (sicher wäre auch ein RV in der Seitennaht möglich) oder volles Risiko, dass der Elastananteil im Stoff hoch genug ist, hinein zu schlüpfen. Ein Gummi kam nicht in Frage, da der schmale Rock ja glatt anliegen und sich nicht kräuseln soll.

Ich habe also das volle Risiko gewählt, weil ich befürchtet habe, das der Reissverschluss das blusig fallende im Oberteil zu Nichte macht und es steif abstehen lässt. Das Hineinschlüpfen geht auch wirklich gerade eben so... 

Durch diese Variante liegt der Rock nicht ganz so schön an der Taille an, aber das Oberteil fällt ja leicht darüber. Zudem konnte ich den Rock beim Nähen nicht stark genug auf die Weite des Oberteils dehnen, so dass es sich ein wenig kräuselt. Aber auch das verschwindet, wenn man ein Auge zudrückt ;)

Das Futter habe ich doch nicht eingesetzt (aber natürlich schon zugeschnitten...). Ich hatte Angst, dass die Stofflagen in verschiedene Richtungen ziehen. Ich hab aber Belege gemacht, weil sich der lange Schlitz beim Laufen sicher sehr öffnet und ich dann die Kettelkante nicht zeigen wollte. Er zeichnet sich ab, aber das war zu erwarten.

Oberteil

Ich habe die Grösse 38 gewählt. Sonst habe ich immer eine 36. Da dies die kleinste Grössenangabe war, habe ich vorher alles ausgemessen und festgestellt, dass die Maße in etwa passen. Der Rock war an der Hüfte ok, in der Taille zu weit - da habe ich ca 6 cm aus Seitennähten und rückwärtige Naht heraus genommen. Das Oberteil war sehr schmal für den gewünschten blusigen Fall, da habe ich noch mal geöffnet und die Nahtzugaben maximal ausgelassen. Auch bei den Ärmeln habe ich die 38 belassen. Sie sind sehr schmal. 

Und jetzt mal zum wahren Knackpunkt dieses Kleides, und da werde ich noch mal sehen, ob ich eine andere Lösung finde und mich noch mal dran setze. Vielleicht habt ihr ja hier auch einen Tip für mich?

Der rückwärtige Verschluss.

Er sieht kleine Schlaufen mit innen liegenden Knöpfen vor. Die Schlaufen aus dem Stoff zu machen, fand ich zu dick - vielleicht wollte ich auch nur Zeit sparen oder war schlicht zu faul? - und habe mir daher einen dunkel blauen Rundgummi besorgt und als Schlaufe vernäht. Die wunderschön blau schillernden Knöpfe habe ich an den Beleg genäht. In der Theorie sieht das Ganze ganz gut aus, ABER die Praxis ist echt Nerven aufreibend. Die Gummischlaufen lassen sich auch mit dem kleinsten Stich nicht festnähen! Die habe ich dann hinter der Steppnaht verknotet. Ich hoffe, es lässt sich auf den Bildern erkennen.


Und leider lassen sie sich rückwärtig nicht wie erhofft allein öffnen und schliessen. Man ist also von einer sehr geduldigen und feinmotorisch begabten Person abhängig, was hier erst für einige Spannungen, dann für viele Lacher gesorgt hat. Der Mann hat den Test mit Bravour bestanden ;D aber ich glaub, das macht er nicht oft mit.

In der Bewegung, zieht sich der Beleg dann nach aussen und die Knöpfe kommen zum Vorschein. Nicht so schön. Aber aussen mag ich nichts absteppen, das passt nicht zum Kleid.

Zudem steht der Ausschnitt hinten ab. Der müsste enger anliegen. Das werde ich auch hoffentlich noch mal korrigiert bekommen.

Eine Lösung, um das Kleid Praxistauglich zu machen wären vielleicht dunkle Häkchen, die ich in der Belegnaht auf der Nahtzugabe vernähe. So etwa wie bei BH-Verschlüssen oder 'nem Mantel, der in der vorderen Mitte nicht überlappt. Meint ihr das funktioniert?

Auf der Suche nach Licht heute mal mit anderem Hintergrund.








Ist besser, man posiert wie die Dame auf dem Bild, dann sieht man den hinteren Halsausschnitt nicht so doll ;D








Fazit
Ich werde bei Schnitten aus der Nähtrends nächstes Mal sehr genau hinschauen... Welche Erfahrungen habt ihr hier gemacht?

Trotzdem ist das Kleid sehr schön und hat das Potential zu einem  Lieblingskleid, wenn ich die Verbesserungen vornehme. 
Der Stoff wird dem Schnitt in seiner Eleganz absolut gerecht - ist halt kein normaler Jersey. Man sieht und fühlt, dass es Wolle ist. Also, liebe Yvonne: tausend Dank für's Aufspüren!!

Der Schlitz vor dem ich mich gefürchtet habe, hat mich positiv überrascht. Trotz seiner Länge finde ich ihn nicht zu unangemessen sondern eher ganz cool. Beim Sitzen auf freier Ebene muss man etwas aufpassen - unterm Tisch aber ist's ja egal.

Das Blusige des Oberteils finde ich sehr lässig. Durch den Elastananteil ist das schmale Kleid sehr bequem. Ich glaub, wenn das nicht wäre, würde ich zusammen mit dem Verschluss-Problem es wohl eher nicht anziehen.

Vielleicht hätte man es auch leichter haben können in zwei Teilen - also Rock und Oberteil getrennt. Hinterher ist man halt immer schlauer und so freue ich mich, dass ich es trotzdem probiert habe.

Ohne Euch und den Sewalong hätte ich es nicht fertig gemacht, denke ich! Ich danke Euch auch für Eure Kommentare, über die ich mich immer sehr freue! Leider habe ich erst sehr spät entdeckt, dass meine Kommentare nicht raus gegangen sind von einem bestimmten Browser, was mich sehr geärgert hat. Ich weiss auch noch nicht, woran es liegt.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Werke, die heute von Claudia und Carola bestens gekleidet auf dem mmm vorgestellt werden. Liebe Claudia, vielen Dank für Deine tolle Mitarbeit beim mmm! Ich schätze Deine offene Meinung und Deinen souveränen coolen Stil immer sehr und hoffe, auch weiter von Dir lesen zu können. Auch das Treffen in Hamburg fand ich toll.
Liebe Carola, ich freue mich, Dich hier zu sehen!

Euch allen noch schöne Weihnachten, entspannte Tage und ein gesundes nähvielfältiges Neues Jahr!