Mittwoch, 7. November 2018

mmm im november

Heute musste ich lang arbeiten und sogar das Nähen ausfallen lassen... Deshalb ganz spät und ganz kurz mein Kleid, was ich heute an hatte.

Der Schnitt ist das Mod.121 aus der Burda 08/2012.

Es ist das Weihnachtskleid, was ich 2016 nicht zum Finale fertig bekommen habe. Es war eine Herausforderung, ich hatte einiges ändern müssen. Leider ist mir bei den Änderungen die Taille zu hoch geraten. Ein wenig ärgert mich das, denn wieder Erwarten mag ich das Kleid sehr!

Wieder Erwarten deshalb, weil ich nicht sicher war, ob ich den schmalen Rock mögen werde. 

Kombiniert habe ich einen italienischen Wollstoff mit feinem Rautenmuster und ein Kunstleder für die Schultern und Hüfteinsätze - beides in Schwarz. Ein schöner Kontrast und nicht ganz so konservativ.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich die Nähte, wie in der Anleitung angegeben absteppe. Habe dann aber davon abgesehen, weil nichts schlimmer aussieht, als unregelmäßige Nähte auf Kunstleder!

Und was gibt es bei Euch so zu sehen?

Nina's Garderobe ist jedenfalls ein Traum!




 

Ca 20 Bilder gemacht - ein schlechter als das andere, naja, Schwarz im November am späten Abend...


 

Ich hoffe, hier lassen sich ein wenig die Details erahnen.
Zusammen mit meinem neuen rostroten Kaufmantel.









Sonntag, 4. November 2018

Chet - bequem UND schick? Geht das?

Mein Kleiner ist dieses Jahr ein Glücksi. Nachdem es zu Beginn des Jahres zwei Sweatshirts gab, gibt es nun eine Hose. Bei meinem moderat übersichtlichem Output ist das schon echt ganz prima. 

Die Klassenlehrerin meines Jüngsten unternimmt sehr viel mit den Kindern, geht unter anderem auch gern ins Theater oder in die Oper. Was ich wirklich toll finde. So machen sie die unterschiedlichsten Erfahrungen in unterschiedlichen Umgebungen und Atmosphären. Das ist für mich auch Bildung und Lernen!
Was ich noch toll finde, ist, dass sie die Kinder dazu ermuntert, sich für diese Anlässe passend zu kleiden.

Geht es in den Wald, so sollen sie natürlich Kleidung anziehen, die warm hält oder dreckig werden darf. Geht es in die Oper darf es ruhig schick werden, worauf die Lehrerin sehr viel Wert legt. Die Kinder sehen dann immer alle ganz klasse aus! Ich finde es schön, dass sie die Kinder (bereits in der Jahrgangsstufe 1 und 2!) sensibilisiert für das jeweilige Geschehen, den Ort und auch für eine gewisse Eigenwirkung durch Kleidung. 

Es ist eine Sache des Respektes, wenn man sich für sich selbst und für andere oder für ein Ereignis zurecht macht. Damit ist aber weniger die Kleidung als Statussymbol zum Angeben gemeint, sonder einfach die Wertschätzung des eigenen Ich's und des Anderen.

Dies stellt mich und meinen Jüngsten allerdings so manches Mal vor eine Herausforderung. Er zieht keine Sachen an, die aus Webware sind, in denen er sich nicht frei bewegen kann. Auch keine Sachen, die kalt am Körper sind, nichts, wo Wind rein zieht, nichts, was hart, rauh oder kratzig ist, keine Sachen übereinander, weil das krunkelt (das Wort hat er eigens dafür erfunden, um das blöde Gefühl zu benennen, wenn zwei Schichten gegeneinander arbeiten - ich liebe dieses Wort ;) ), nichts was zu heiss ist, nichts, was sich nicht leicht allein an- und ausziehen lässt....

Letztlich trägt er Jogginghose, mit Strümpfen darüber (bei Michael Jackson war diese Silhouette zumindest super cool), EIN Oberteil, in die Hose gesteckt (egal ob Winter oder Sommer). Eine Jacke im Winter darüber fordert schon einiges an Überzeugungsarbeit. Ich persönlich finde das ok, solange er es ok findet. Ich freue mich irgendwie darüber, dass er einfach nur nach seinem Wohlbefinden geht und noch nicht den Aussehens-Regeln anderer unterliegt. Aber, er hatte den Wunsch an mich gerichtet, schick auf Ausflügen ins Theater oder die Oper auszusehen ohne, dass es unbequem ist.

Unser Plan ist nun also folgender:
- eine Hose, die nach einer 'echten' Hose aussieht, aber bequem wie eine Jogginghose ist
- ein Hemd oder Poloshirt aus dünnem Polojersey
- ein Blazer aus einem nachgiebigem Stoff

Der erste Teil ist geschafft. Den kann ich Euch heute zeigen.
Gewählter Stoff hierfür: ein Jersey, der von aussen ein wenig nach Jeans aussieht und innen eine plüschige Seite hat.


Für Teil 2 fehlt noch Stoff, aber ich habe eine Ahnung, wo ich den bekommen könnte ;)

Für Teil 3 liegen zwei Stoffe bereit - hier kann ich noch nicht ganz entscheiden. Mittig liegt ein Poly-Irgendwass, samtweich, sieht aus wie mega grosser Cord und rechts eine Art Strick, innenseitig Fleece. Am liebsten würde ich aus beiden ein Blazer machen ;D


Chet - heisst sie, unser neues Hosenmodell. Modell 16 aus der aktuellen Ottobre Kids: Winter 6/2018., in Grösse 134.

 

Diese Hose ist wie eine normale Hose aufgebaut, nur dass sie eben aus Jersey genäht wird. Durch die kleinen Falten an der Bundkante wirkt sie schick und trotzdem lässig.
Auf der Rückseite wird im Bund ein Gummi eingenäht, vorn legt sich der Bund dadurch glatt, wie bei einer Hose aus Webware. Fand ich klever.




 

Änderungen:
- Seitenstreifen waren nicht gewünscht, die habe ich also weg gelassen. 
- die hintere Paspeltasche habe ich aus dem selben Stoff gemacht, nicht aus Ripsband. Die Anleitung habe ich ohnehin nicht ganz verstanden und habe aus dem Gedächtnis die Tasche genäht. Worauf ich mächtig stolz bin! Also doch mal was hängen geblieben.
- die Beine habe ich nach unten um mehrere Zentimeter weiter ausgestellt. Es sollte nicht ganz so ein starker Jogginghosen-Effekt sein
- an den unteren Hosenbeinsaum habe ich eine Art Bündchen aus dem selben Stoff eingenäht, quasi wie bei Anorak-Ärmeln. So kann mein Kleiner die Strümpfe 'darüber' ziehen, ohne dass man sie später sieht. Allerdings habe keine zu engen 'Röhren' genäht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die schmalen Hosenbeine das An- und Ausziehen zu einem Erlebnis der dritten Art machen können.
- den Reissverchluss habe ich mir gespart (ist ja schliesslich Jersey...) und einen Scheinschlitz gelegt. Macht die Sache leichter.

 

 

Was würde ich das nächste Mal anders machen?
- die Schrittlänge könnte vielleicht ein wenig tiefer sein
- Der Gummi im Bund ist im Nachhinein nicht mehr zu ändern, was eher unflexibel ist! Trotz mehrerer Anproben sitzt die Hose insgesamt viel zu locker. Ich suche noch nach einer Lösung hierfür, ohne den Bund öffnen zu müssen. Zusätzlich Knöpfe mit Knopfloch-gummiband an der Innenkante des Bundes? Ich möchte gern möglichst den vorderen Bundteil glatt behalten und nicht kräuseln. Beim nächsten Mal würde ich den Gummi umlaufend machen und nur im rückwärtigen Bund auf Zug legen.
- der gewählte Stoff ist sehr dick und innen ganz weich aufgeplüscht, damit keine lange Unterhose drunter muss und die Hose sich angenehm am Bein anfühlt. Dadurch habe ich am Bund und Scheinschlitz vorn sehr viele Stoffschichten. Das sieht am Ende meist nicht so professionell aus, sonder eher knubbelig... Ebenso bei der Paspeltasche.
- ich hab leider (!) die Einlage im vorderen Bundteil vergessen (oder verdrängt?), jetzt labbert er und steht nicht so schön.


Der kleine Mann ist jedenfalls ganz zufrieden. Der wahre Praxistest steht allerdings noch aus. Ich werde berichten, wenn hoffentlich Teil 2 und 3 noch folgen.


Mittwoch, 3. Oktober 2018

herbst mmm im oktober

Den letzten mmm musste ich bedauerlicher Weise aussetzen -  Gesundheit und Beruf haben das schöne Nähen für den September ausgehebelt.

Aber heut werden wir vom wunderbaren mmm-Team zum Oktober-Treffen eingeladen! Katharina von sewing addicted begrüsst uns in durchweg selbstgenähter Herbstgarderobe! Und traumhafter BerufsbeKLEIDung! Wahnsinn.

Farblich kann ich mich optimal in die Herbstgarderobe einfügen! Ich habe einen ganz weich fallenden Crepe Stoff in angenehm dunklem Senfgelb vernäht. Scheint die tief stehende Herbstsonne darauf, glüht er regelrecht in sattem Ton.
Ich bin momentan ganz vernarrt in diesen Farbton (das letzte Mal, wo  ich Gelb mochte, war ich 8), wobei ich leider feststellen muss, dass er mir nur suboptimal zu Gesicht steht. Eine möglich logische Schlussfolgerung wäre, den Stoff gleich noch einmal zu kaufen, um daraus eventuell eine interessante Hose zu machen ;D (Frau muss halt immer konstruktiv bleiben)

Der Wärmefaktor lässt mit ungefüttertem Crepe bei dem plötzlichen Temperatursturz allerdings zu wünschen übrig...
Vor meinem inneren Auge hatte ich schon idyllische Bilder, sonnenbeschienen vor buntem Herbstlaub für Euch gemacht - hat aber nicht geklappt - starker Wind und keine Sonne...

Auch der Schnitt - ein Raven aus der La Maison Victor / Sept.-Okt. 2016 ist für mich als Silhouette Neuland. Da muss ich erst noch prüfen, wie es sich für mich in der Alltagspraxis anfühlt mit dem eher formlosen Hängerchen. 

Definitiv kann ich sagen, dass hier noch Kombipartner fehlen. Ein langes lässiges Jäckchen in einem schönen Blauton, um es etwas Herbst tauglicher zu machen. Neue Schuh-Ideen hätte ich auch dafür. Farblich passender zum ungewohnten Gelb, als mein typisches Schwarz... Ich suche noch.

Und hier nun mein Raven:


Mit Schal gefällt es mir am Besten








Schnittmuster: LMV Sept/Okt 2016 - Raven

Änderungen: - Rocksaum um 4cm verlängert
            - Ärmelsaum um 5 cm verlängert (ich mag es nicht kalt)

Anmerkungen: - ich  hatte ein Gummi für das Ärmelbündchen geplant, um den Ärmel besser shoppen zu können - da ich zu faul war den Plan in die Tat umzusetzen, rutscht der Ärmel jetzt herunter und sieht in dieser Länge äusserst trutschig aus, wie ihr sehen könnt - das sollte ich also noch nachholen
             - den Ausschnitt finde ich für mich ein Tick zu gross
             - den Beleg für den Halsausschnitt habe ich verstürzt vernäht - der zeichnet sich bei dem dünnen Stoff etwas ab

Nun bin ich gespannt, mit welchen Erfahrungen und Inspirationen ihr in den Herbst startet!

Mittwoch, 1. August 2018

sommer-mmm im august

Leute, Leute, ich darf mich glücklich schätzen, denn ich bin mit Familie im Urlaub!
Und noch ein klitzekleines bisschen fröhlicher stimmt mich, dass ich mein Urlaubskleid noch rechtzeitig fertig bekommen habe und es mitnehmen konnte.

Jetzt kann ich durch die oberitalienischen Städtchen bei 30° im Leo-Kleid flanieren! Ich liebe die Farben, das Muster, den weichen Viskosestoff, die sommerlichen Spagettiträger, den Schnitt!

Letzterer hat mich allerdings Zeit und Nerven gekostet. War schon klar, dass das Korsagen artige Oberteil bei mir mehr Anpassungen nötig hat, als andere Schnitte. Zudem ist es komplett gedoppelt - also alles zwei Mal... Gut, dass ich hier Unterstützung hatte.

Das Kleid Flo aus der LMV Mai/Juni 2017 hat es mir gleich angetan. Trotz der vielen Arbeit möchte ich glaube ich noch eins ;D

Ich habe gute Fotografen an meiner Seite und auch die nötige technische Unterstützung und hoffe, das klappt mit der Verlinkung (und auch mit der Anmeldung!) von unterwegs. Heute Abend schaue ich mir dann Eure Sommergarderobe auf dem Weltbesten mmm an.



 

 



Das Kleid hat in etwa die Farbe der Etsch!Haha ;D


Liebe Frau Küstensocke und liebe fesche Lola, ihr seht grandios aus! Eure Einladung klingt verheissungsvoll!


Mittwoch, 4. Juli 2018

mmm*42 - ich packe meinen koffer...

Ich konnte meine Nähpläne für den Monat Juni noch nicht fertig stellen. Ein Sommerkleid mit schmalen Trägern ist angefangen. Und eigentlich soll es in meinen Koffer. Bis zu unserer Reise, die Ende Juli in Richtung Südtirol und Gardasee startet, habe ich noch ein paar Tage, so dass ich hoffe, es noch rechtzeitig fertig stellen zu können.

Auch über den restlichen Inhalt meines Koffers bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Da bin ich wohl noch zu sehr im Vor-Urlaubs-letzte-Schulwoche-Arbeits-das-muss-ich-noch-alles-bis-dahin-erledigen-Stress gefangen... ;)

Das Motto, was wir Näherinnen so im Koffer mit auf Reisen lassen, finde ich aber super und mag deshalb auch trotz unfertigem Sommerferien-Kleid gern Teil nehmen.

Denn, was ich jetzt schon mit Sicherheit weiss, ist, dass ich meinen Morgenmantel, den ich im März fertig gestellt habe, einpacke!!!

Dank Muriel von Nahtzugabe 5cm, die im Januar einen Morgenmantel Sew Along gestartet hat, bin ich stolze Besitzerin eines Morgenmantels von Named. Das Schnittmuster Lahja ist wirklich schön und tragbar. 

Ich habe die Damen-Variante ein wenig verlängert. Ansonsten nach Schnittmuster gearbeitet. Die Ärmel sind weder zu weit noch zu lang, was ich entspannt praktisch finde. 

Da Dieser Schnitt sehr simpel ist und ich auch einen sehr schlichten Uni farbenen Flanellstoff verwendet habe, habe ich besonders Wert auf die Verarbeitung gelegt. Alle Nähte sind französische Nähte. Hier kommt es ja nicht allzu sehr auf eine genaue Passform an, deshalb vielleicht ein gutes Einsteiger Projekt für französische Nähte.
Auch alle Steppnähte habe ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten sehr sauber ausgeführt ;D







Ich werde also sehr stilvoll morgens einen Latte Macchiato schlürfend am Frühstückstisch sitzen oder am Nachmittag zum Pool flanieren. Wie ich mich darauf freue!!


Da Frau aber nicht im Bademantel durch die italienischen Städtchen bummeln möchte,  packe ich sicher auch noch meine Frühlings-Ana ein.  Das Kleid habe ich diesen Januar genäht (Frühlings-Sehnsucht-Euphorie-Schub mitten im Winter??). Der Stoff ist ein Crepe mit Streublumen und ich habe ihn mit einer lieben Freundin in London erstanden.

 

 

Für kühlere Momente werde ich wohl dieses Outfit mitnehmen: meine Coulotte (Burda 02/2017 - 104C, die ich auch in schwarz-Goldenem Leinen besitze) und meine lässige Pyjama-Look-Bluse (melilot von deer & doe).

 

Ist ja doch eine ganze Menge zusammen gekommen in meinem Koffer!
Und was nehmt ihr mit oder habt es vielleicht sogar speziell für diesen oder jenen Anlass genäht? Ich bin sehr gespannt und lasse mich die nächsten Tage wieder auf dem mmm, auf dem uns die liebe Claudia von buntekleider begrüsst, inspirieren!


Mittwoch, 20. Juni 2018

motto mmm - jumpsuit

Es ist soweit - der Motto-Tag beim mmm zum Thema Jumpsuit. Jumpsuit, Hosenanzug, Onepiece, Einteiler, Overall - soviele Namen es für dieses umstrittene Kleidungstück gibt, so viele Erscheinungsbilder werden mittlerweile angeboten, sogar unter den Schnittmustern. Nina hatte ja bereits einige tolle Exemplare entdeckt und für uns zusammengestellt.

Mir fiel die Auswahl nicht leicht... und dann wieder doch...
Gern hätte ich einen Coolen mit langen Ärmel und Blusenrevers gehabt, so etwas, was man früher einen Cargo-Overall nannte. Oder eine Sommervariante mit kurzem Bein, dünnen Trägern. Aber, ich muss mich mit meiner wenigen Näh-Zeit ein einfach beschränken, und so ging die Wahl dann doch sehr schnell und traf auf Sallie. Ich weiss, nix Neues, aber durch Susi und Nina hatte ich mich verliebt in dieses Exemplar von Schnittmuster und die Aussicht auf Jersey ist für mich extrem verlockend.

Also nach 3 Jupsuits, die ich genäht habe (ähäm, mehr oder weniger fertig),folgt nun Nummer 4: Sallie von Closet Case Patterns.

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Burda - er wird leider so gut wie nie ausgeführt, wegen fehlendem hübschen, trägerlosem Untendrunter und der augenscheinlich auffälligen Farbe (ich glaub, dass muss ich aber mal ändern!)

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Bootsrap fashion - nie verbloggt... kommt leider auch nicht oft zu Einsatz - warum eigentlich? Vielleicht wegen der Knöpfe? Die Rückansicht find ich manchmal schwierig bei Jumpsuits, kein schönes Schuhwerk???

Zum Anbieter sollte ich vielleicht noch berichten, dass es sich um ein individuell angepasstes Download-Schnittmuster handelt. Mir gefällt die Silhouette des Oberteils gut und die Faltenlesung der Taschen. Der Stoff ist Plastik pur, sehr leicht und trotzdem wärmend ;)



.3
und noch mal Burda (Modell 112 aus der Ausgabe 04/2016) - nicht fertig genäht - ich glaub das war die falsche Muster- und Bandwahl (echt? Neongelb?), zudem sehr weit und locker sitzend im Oberteil..., aber der raffinierte Halsausschnitt gefiel mir so gut.



Zurück zum Sallie-Jumpsuit, wegen dem ich mein angefangenes lang ersehntes Sommerkleid in Teilen auf der Püppi hängen liess. Wenn der mmm ruft... ;D

Beim Stoffladen in meiner Strasse hatte ich mir extra einen Piqué-Jersey dafür gekauft. Mein Stofflager hatte 4 wunderbare Stoffe in Aubergine-Tönen zu bieten. Die hätte ich sehr gern vernäht, weil ich unbedingt diese Farbe wollte. 



Keiner kam in Frage: der eine zu dick, die anderen nicht genügend Länge vorhanden :(
Nun ist es ein sehr weich fallender dünner Jersey aus Modal/Polyethylen, in Weinrot geworden.

Fix war zugeschnitten und die ersten Teile vernäht. Als ich zur Probe in Hose und Innenteil vom Oberteil schlüpfte, stellte ich überrascht bis irritiert fest, dass ich bauchfrei vor dem Spiegel stand. Das Schnittmuster-Teil kam mir zwar schon beim Abpausen ein wenig kurz vor, da ich aber relativ klein bin und nie, also wirklich nie Länge hinzufügen muss, sonder meist kürzen muss, habe ich den Angaben der Maßtabelle erst mal vertraut.

Tja, da ich aber keinen catsuit wollte, musste ich wohl oder übel Stoff nachkaufen und das gedoppelte Oberteil noch einmal, verlängert um 5 cm zuschneiden.

Das Nähen des Oberteils musste ich mir ein paar mal durchlesen, bevor ich verstand. Herauskommen tut ein sauber verstürztes Oberteil. Gefällt mir, die Methode. Beim Tunnel der Taille habe entweder nicht gut gelesen oder es gibt hübschere Lösungen. Bei mir ist eine Doppelnaht entstanden. Den Tunnel lege ich beim nächsten Mal nach innen, dann ist nur eine Naht zu sehen. Ja, es gibt ein nächstes Mal und Stoff liegt schon hier, in freundlichem Schwarz ;D

Vielleicht werde ich das Oberteil noch mal verlängern! Ich finde es schön, wenn es sich relativ locker über die Taille / den Gürtel schoppt. Ausserdem habe ich die Armausschnitte um 1,5 cm nach unterhalb der Achsel vergrössert. Die sind sehr eng.

 



 

Ich kann definitiv sagen: ich mag Sallie! 
Gefällt mir sehr, ist unheimlich bequem, ich fühle mich auch im Büro gut angezogen, der Gang zu den Sanitäreinrichtungen ist ebenfalls zu bewältigen, der Stoff ist knitterfrei! Komplimente habe ich auch bekommen! Vornehmlich von Frauen ;D

Jetzt bin ich aber sehr gespannt auf Eure Einteiler - oder optisch aussende Einteiler und Latzhosen, dann wird sich wohl wieder meine Wunschliste um Einiges verlängern!

Ihr Lieben Organisatorinnen: vielen Dank für den Aufruf und die tolle Inspiration! Es hat mich sehr gefreut, diesmal mit Ergebnis dabei sein zu können und ich werde mir die nächsten Tage die Beiträge in Ruhe anschauen.