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Mittwoch, 7. Oktober 2020

mmm im Oktober

Die meisten von Euch werden sicherlich bereits ihre Herbstmode zeigen. Da ich lange nicht mehr dabei war, zeige ich Euch noch etwas aus dem Sommer.

Das meridian dress von papercut patterns. Ich war nicht ganz sicher, ob es für meine Figur zu viel Stoff am Vorderteil ist, aber ich habe mich in den Schnitt schon länger verliebt. Dann habe ich ihn einfach zusammen mit der palisade pants bestellt (- bei der mir definitv hinten zu viel Stoff zu sein scheint - aber dazu ein ander mal). 

Ich hab etwas länger warten müssen auf die Post - das Virus hat die Welt in jeder Hinsicht auf den Kopf gestellt...

Dodo gab einen wunderbaren Tip für Leinen bei Wollen Berlin - Aubergine hat es mir angetan und schon kamen Schnitt und Stoff vor meinem inneren Auge zusammen. Das Aubergine war ein wenig heller (und lilaner) als erwartet, aber dennoch sehr schön!

Ein Ausflug ins Futurium - welches mich sehr begeistert hat - mit Masken, Zeittickets und viel Abstand, was mittlerweile Alltag ist, hat das Kleid für die Fotos in Szene gesetzt. 

Genäht ist es recht schnell, die Anleitung verständlich und spannend gemacht mit den Bindebänder am Vorderteil. Mein Gefühl hat mich nicht getrügt: es ist reichlich Stoff vorn und ich muss die vielen Falten ein wenig 'zurecht' legen, da es sonst manchmal nicht so vorteilhaft aussieht. Weiblicheren Figuren steht es vielleicht besser? Dennoch: ich mag es wirklich sehr und es war mein Sommerkleid 2020! Ich mag diese Mischung aus elegant und trotzdem lässig (die Leinenknitterei... ;D).

Zusammen mit meiner neuen Sommertasche gab es ein schönes Pärchen ab.

Geändert habe ich nur die Länge. Und natürlich Taschen... Ohne Taschen, das geht nicht.

Eine kuschelige, etwas längere Strickjacke wäre wohl jetzt das krönende i-Tüpfelchen, um das Kleid angemessen in den Herbst zu bringen... hmmm...


Aber bevor ich jetzt Strickmuster suchen geh, schau ich mir erst mal Eure Werke beim weltbesten mmm an! Danke liebe Carola für Dein heutiges tolles opening! Deine Hose ist der Hammer!


Passt auf Euch auf und bleibt gesund!





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Und noch mal vor der heimischen Tür...

Mittwoch, 5. Juni 2019

mmm im Juni

Heute ist gut dran, wer kleidungstechnisch einen Hauch von Nichts sein Eigen nennen kann ;D

Bei uns jedenfalls ist es mit über 30° jetzt endlich Sommer. 

Der Schnitt Kobe Dress von Papercut Patterns erfüllt diese Eigenschaft bei Verwendung eines leichten Stoffes ziemlich gut.

Um mich an das gefühlte Nichts zu gewöhnen, habe ich zur altbewährten Lieblingsfarbe Schwarz gegriffen. Steigern liesse sich das Nichts sicher noch mit einem transparentem Stoff oder einem Spitzenstoff, wie beim Modell gezeigt - dann aber sicher mit Unterkleid.

Ich war zunächst unschlüssig, ob so ein Flattersack das Richtige für mich ist. Genäht habe ich ihn im Jahrhundertsommer des letzten Jahres und kann mich noch dunkel erinnern, dass ich den Rückenausschnitt etwas angehoben habe, um sicher zu gehen, dass der BH verdeckt ist. Zu unförmig darf dann auch nicht sein.

Raffiniert finde ich an dem Schnitt die Schlichtheit vorn und die Faltenlegung hinten. Die Bewegungsfalte wird einfach in die Schulternähte mit eingenäht und gibt ein schönes Übereinander mit Rückenausschnitt, der von einem rückwärtigen Knopf gehalten wird.

  
Praktisch in Badelatschen

 
Für hübsch mit richtigen Schuhen

 
Raffinierter Verschluss auf der Rückseite

 
und ohne Gürtel

Ich kann mir gut vorstellen, noch mal eine Shirt Variante davon zu nähen.

Was ihr an einem so schönen Sommertag tragt, werde ich mir später am Abend auf der Couch ansehen. Elke jedenfalls sieht schon mal fantastisch aus in ihrem Dirndl!

Mittwoch, 2. Mai 2018

mmm*41 - frühlingsgefühle

Oje Leute, wieso werde ich jedes Mal vom mmm überrascht, wo er doch so gut vorzuplanen wäre ;D

Bei mir gibt es heute eine Anlass-Kombination zu sehen - gerade erst fertig geworden.
Nächstes Wochenende bin ich (und natürlich Familie) zur Konfirmation meines Paten im Rheinland eingeladen und das Wetter verspricht gut zu werden! 

Hübsch wollte ich aussehen, aber nicht zu steif. Daher habe ich gegen meine Gewohnheiten (ach Du liebstes Schwarz: nicht traurig sein!) zu Blau gegriffen.

Das sehr schicke Pulmu-Schnittmuster von Named mit den raffinierten Seitenteilen, die in einem Seitenschlitz münden, habe ich bei meiner nunmehr zweiten Variante mit einem Stretch (!!!)- Jeansstoff vereint. Das macht ihn für mich auch alltagstauglich, da er durch den Stoff nicht mehr ganz so oberschick rüber kommt und durch den Stretchanteil trotz schmaler Form mega bequem  ist.
Dazu ein Shirt nach diesem Kleiderschnitt, nur ohne Ärmel aus einem wundervollen Reststoff aus super weicher Viskos (?) von Wiebke. Lieben Dank noch mal!! Die Schwimmerinnen werden mit mir sein ;)

Der weg gelassene Ärmel sass bei mir recht gut auf der Schulter. Unterhalb des Armes musste ich noch Weite heraus nehmen. Das geht bestimmt auch eleganter, aber für mich genügt das so, da das Shirt durch die Falten ja ohnehin recht locker sitzt. Hauptsache der Armausschnitt ist nicht zu weit, denn das mag ich nicht so.

Ganz verwegen habe ich auch den Reissverschluss weg gelassen. Er wirkte mir zu schwer für den dünnen Stoff und ich kann die Bluse ganz knapp über den Kopf ziehen.

Natürlich wird es in der Kirche noch eine Strickjacke (gekauft) dazu geben.








Da es heute aber nur 14° bei uns sind, bin ich doch lieber mit meinem Sapporo Coat von Papercut, nebst selbst gestricktem Pullover unterwegs.

Den Mantel habe ich schon im letzten Jahr genäht. Bis auf das Futter (es gibt keine Schnittteile für ein Futter - und da habe ich ziemlich herum abgefrickelt) liess er sich recht einfach nähen. 
Der Stoff ist ein grober, lockerer Woll-Poly-Webstoff, den ich bei Ka*stadt mal gekauft habe. Er ist total schön, aber eben sehr locker gewebt. Man kann unschwer erkennen, dass er hängt und er pillt auch ordentlich. Egal, ich mag ihn.





Sybille von dem Büro für schöne Dinge begrüsst uns heute herrlich frühlingshaft auf dem mmm im Mai!

Sonntag, 13. Dezember 2015

WKSA 2015 - Teil 4: haariger Pfusch

13.12.2015 Teil 4
- Fertig. Mit Kleid 1, 2 und 3. Jetzt kann ich noch ein Jäckchen stricken, eine passende Tasche nähen und die letzten Weihnachtskekse backen.
- Puh, ich habe die knifflige Stelle gemeistert und bin wahnsinnig stolz auf mich. Nie hätte ich das gedacht.
- Jetzt aber los. Die letzten Geschenke besorgen, das Weihnachtsmenü planen und natürlich noch das Kleid säumen.

Das sind die Themen auf dem mmm-Weihnachts-Sew-along, die uns heute beschäftigen. Ich bin ganz klar nicht fertig. Ich hänge... Der Reissverschluss muss rein und der liegt bei diesem Kleid (Anna Dress von by hand london) hinten. Wäre nicht weiter tragisch, ABER...

Bei meiner Sommerkleid-Variante hatte ich jemanden zum Abstecken. Und wir haben fest gestellt, dass der rückwärtige Ausschnitt ganz schön stark abstand. Zudem ist der Stoff sehr viel fester und hat ein wenig Stretchanteil. Mein Weihnachtsstoff hingegen ist ganz dünn (vielleicht Viskose) und zieht sich ganz schön doll. Trotz Sorgfalt, habe ich ihn wohl nicht sauber genug verarbeitet so scheint es. Weiter unten kann man auf den Fotos merkwürdige Zug-Falten vorn im Oberteil sehen, bei denen ich nicht weiss, woher sie kommen und hoffe, dass sie beim Tragen dann nicht so sichtbar sind.

 

Schlau, dachte ich, ich nehme einfach die Maße von meiner Sommervariante ab, aber ich bin unsicher, ob das mit diesem dünnen Stoff so hinhaut. Ausserdem sollte auch die Einlage als Verstärkung gut sitzen, um den gewünschten Effekt zu haben. Ich warte also, bis mir nächste Woche jemand beim Abstecken helfen kann. Hoffentlich werde ich also noch rechtzeitig fertig.



Die kniffelige Stelle habe ich also noch nicht gemeistert und bin somit in Teilen auf Punkt eins und drei ausgewichen:

Ich habe einige Geschenke für die Kinder besorgt und habe mich glücklich genäht mit einer (nicht geplanten) Weihnachtsstrickjacke, die meine Jäckchen-Lücke eindeutig schneller füllt, als beim Stricken :)

Es ist eine Coppelia geworden, die ich z.B. bei Frau Surreal, bei Frau DreiKah und auch bei Frau Kleidermanie so sehr bewundert habe. Vielen Dank für das Ausborgen des Schnittes Frau Surreal!! Ich bin echt gerührt, denn nun habe ich praktisch schon zwei weihnachtliche Geschenke durch Schnitte von zwei wundervollen Frauen bekommen! Genäht habe ich sie aus dem blauen Grobi-Flokati (ich muss mich hüten, mit einem Keks in der Hand da zu stehen...), den wir in einer für mich sehr kurzen, aber sehr netten Runde auf dem Markt leer gekauft haben. Bei Frau DreiKah ist er schon als Esme zu bewundern.

 

Für mich war die Coppelia nicht ganz so leicht zu nähen, wie bei den anderen Damen, da ich nicht so viel Erfahrung habe mit Erwachsenen-Kleidungsstücken aus Stretchstoffen. Ausserdem empfand ich dieses haarig, flutschige Stöffchen als eine echte Herausforderung. 
Ich habe alles auf der Overlock genäht (dies war allein schon eine Herausforderung für mich - aber wir haben uns dabei etwas besser kennen gelernt!). Ich musste sehr aufpassen, dass ich auch überall gleichmässig die Kanten mit fasse und keine Löcher produziere. Im Nachhinein hätte ich doch lieber mit schwarzem Faden eingefasst - da ich aber so viel Mühe hatte, die vier Fäden reinzufummeln und einzustellen, habe ich es so gelassen.

Zum Sitz der Jacke kann ich sagen, dass mir trotz Zug beim Annähen der Halsauschnittkante der hintere Ausschnitt ganz schön absteht. Man sieht es schon auf den Bildern - noch mehr an mir.

 

Die Jacke ist wie bei den anderen Damen beschrieben recht kurz. Beim nächsten Mal würde ich also ein wenig verlängern. Ich dachte, da ich so klein bin, trifft das auf mich nicht zu. 

Die Ärmelmanschetten finde ich sehr eng! Oder habe ich vielleicht doch den Fadenlauf falsch gelegt? Ich hatte extra Acht gegeben...

Und noch etwas: Das Bindeband - ich habe keine Ahnung weshalb, ist viel viel viel zu kurz gewesen. 3x sollte man das Schnittteil im Bruch ausschneiden und dann in der Länge zusammen steppen. Hat hinten und vorne nicht gereicht! Habe ich da etwas falsch verstanden?
Um nicht zwei lange Ovi-Nähte mit dem frisseligen Kanten wieder zu trennen, habe ich beschlossen den Vorteil des Flokati-Effektes zu nutzen und einfach nur die Enden geöffnet und dran gestückelt, an mir probiert, neue Enden festgelegt und wieder geschlossen. Tja, eben haariger Pfusch.

Sie wird mir dennoch mein Weihnachtsoutfit von 2014 wärmend ergänzen und ich freue mich darüber!

 

Katharina von sewing addicted hat übrigens einen zauberhaften Stoff und ein wirklich schönen Kleiderschnitt dafür gewählt. Den werde ich auf jeden Fall vermerken.
Ich lese Euch auf dem mmm und wünsche allen einen schönen 3. Advent!