Es ist soweit - der Motto-Tag beim mmm zum Thema Jumpsuit. Jumpsuit, Hosenanzug, Onepiece, Einteiler, Overall - soviele Namen es für dieses umstrittene Kleidungstück gibt, so viele Erscheinungsbilder werden mittlerweile angeboten, sogar unter den Schnittmustern. Nina hatte ja bereits einige tolle Exemplare entdeckt und für uns zusammengestellt.
Mir fiel die Auswahl nicht leicht... und dann wieder doch...
Gern hätte ich einen Coolen mit langen Ärmel und Blusenrevers gehabt, so etwas, was man früher einen Cargo-Overall nannte. Oder eine Sommervariante mit kurzem Bein, dünnen Trägern. Aber, ich muss mich mit meiner wenigen Näh-Zeit ein einfach beschränken, und so ging die Wahl dann doch sehr schnell und traf auf Sallie. Ich weiss, nix Neues, aber durch Susi und Nina hatte ich mich verliebt in dieses Exemplar von Schnittmuster und die Aussicht auf Jersey ist für mich extrem verlockend.
Also nach 3 Jupsuits, die ich genäht habe (ähäm, mehr oder weniger fertig),folgt nun Nummer 4: Sallie von Closet Case Patterns.
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Burda - er wird leider so gut wie nie ausgeführt, wegen fehlendem hübschen, trägerlosem Untendrunter und der augenscheinlich auffälligen Farbe (ich glaub, dass muss ich aber mal ändern!)
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Bootsrap fashion - nie verbloggt... kommt leider auch nicht oft zu Einsatz - warum eigentlich? Vielleicht wegen der Knöpfe? Die Rückansicht find ich manchmal schwierig bei Jumpsuits, kein schönes Schuhwerk???
Zum Anbieter sollte ich vielleicht noch berichten, dass es sich um ein individuell angepasstes Download-Schnittmuster handelt. Mir gefällt die Silhouette des Oberteils gut und die Faltenlesung der Taschen. Der Stoff ist Plastik pur, sehr leicht und trotzdem wärmend ;)
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und noch mal Burda (Modell 112 aus der Ausgabe 04/2016) - nicht fertig genäht - ich glaub das war die falsche Muster- und Bandwahl (echt? Neongelb?), zudem sehr weit und locker sitzend im Oberteil..., aber der raffinierte Halsausschnitt gefiel mir so gut.
Zurück zum Sallie-Jumpsuit, wegen dem ich mein angefangenes lang ersehntes Sommerkleid in Teilen auf der Püppi hängen liess. Wenn der mmm ruft... ;D
Beim Stoffladen in meiner Strasse hatte ich mir extra einen Piqué-Jersey dafür gekauft. Mein Stofflager hatte 4 wunderbare Stoffe in Aubergine-Tönen zu bieten. Die hätte ich sehr gern vernäht, weil ich unbedingt diese Farbe wollte.
Keiner kam in Frage: der eine zu dick, die anderen nicht genügend Länge vorhanden :(
Nun ist es ein sehr weich fallender dünner Jersey aus Modal/Polyethylen, in Weinrot geworden.
Fix war zugeschnitten und die ersten Teile vernäht. Als ich zur Probe in Hose und Innenteil vom Oberteil schlüpfte, stellte ich überrascht bis irritiert fest, dass ich bauchfrei vor dem Spiegel stand. Das Schnittmuster-Teil kam mir zwar schon beim Abpausen ein wenig kurz vor, da ich aber relativ klein bin und nie, also wirklich nie Länge hinzufügen muss, sonder meist kürzen muss, habe ich den Angaben der Maßtabelle erst mal vertraut.
Tja, da ich aber keinen catsuit wollte, musste ich wohl oder übel Stoff nachkaufen und das gedoppelte Oberteil noch einmal, verlängert um 5 cm zuschneiden.
Das Nähen des Oberteils musste ich mir ein paar mal durchlesen, bevor ich verstand. Herauskommen tut ein sauber verstürztes Oberteil. Gefällt mir, die Methode. Beim Tunnel der Taille habe entweder nicht gut gelesen oder es gibt hübschere Lösungen. Bei mir ist eine Doppelnaht entstanden. Den Tunnel lege ich beim nächsten Mal nach innen, dann ist nur eine Naht zu sehen. Ja, es gibt ein nächstes Mal und Stoff liegt schon hier, in freundlichem Schwarz ;D
Vielleicht werde ich das Oberteil noch mal verlängern! Ich finde es schön, wenn es sich relativ locker über die Taille / den Gürtel schoppt. Ausserdem habe ich die Armausschnitte um 1,5 cm nach unterhalb der Achsel vergrössert. Die sind sehr eng.
Ich kann definitiv sagen: ich mag Sallie!
Gefällt mir sehr, ist unheimlich bequem, ich fühle mich auch im Büro gut angezogen, der Gang zu den Sanitäreinrichtungen ist ebenfalls zu bewältigen, der Stoff ist knitterfrei! Komplimente habe ich auch bekommen! Vornehmlich von Frauen ;D
Jetzt bin ich aber sehr gespannt auf Eure Einteiler - oder optisch aussende Einteiler und Latzhosen, dann wird sich wohl wieder meine Wunschliste um Einiges verlängern!
Ihr Lieben Organisatorinnen: vielen Dank für den Aufruf und die tolle Inspiration! Es hat mich sehr gefreut, diesmal mit Ergebnis dabei sein zu können und ich werde mir die nächsten Tage die Beiträge in Ruhe anschauen.
Oje Leute, wieso werde ich jedes Mal vom mmm überrascht, wo er doch so gut vorzuplanen wäre ;D
Bei mir gibt es heute eine Anlass-Kombination zu sehen - gerade erst fertig geworden.
Nächstes Wochenende bin ich (und natürlich Familie) zur Konfirmation meines Paten im Rheinland eingeladen und das Wetter verspricht gut zu werden!
Hübsch wollte ich aussehen, aber nicht zu steif. Daher habe ich gegen meine Gewohnheiten (ach Du liebstes Schwarz: nicht traurig sein!) zu Blau gegriffen.
Das sehr schicke Pulmu-Schnittmuster von Named mit den raffinierten Seitenteilen, die in einem Seitenschlitz münden, habe ich bei meiner nunmehr zweiten Variante mit einem Stretch (!!!)- Jeansstoff vereint. Das macht ihn für mich auch alltagstauglich, da er durch den Stoff nicht mehr ganz so oberschick rüber kommt und durch den Stretchanteil trotz schmaler Form mega bequem ist.
Dazu ein Shirt nach diesem Kleiderschnitt, nur ohne Ärmel aus einem wundervollen Reststoff aus super weicher Viskos (?) von Wiebke. Lieben Dank noch mal!! Die Schwimmerinnen werden mit mir sein ;)
Der weg gelassene Ärmel sass bei mir recht gut auf der Schulter. Unterhalb des Armes musste ich noch Weite heraus nehmen. Das geht bestimmt auch eleganter, aber für mich genügt das so, da das Shirt durch die Falten ja ohnehin recht locker sitzt. Hauptsache der Armausschnitt ist nicht zu weit, denn das mag ich nicht so.
Ganz verwegen habe ich auch den Reissverschluss weg gelassen. Er wirkte mir zu schwer für den dünnen Stoff und ich kann die Bluse ganz knapp über den Kopf ziehen.
Natürlich wird es in der Kirche noch eine Strickjacke (gekauft) dazu geben.

Da es heute aber nur 14° bei uns sind, bin ich doch lieber mit meinem Sapporo Coat von Papercut, nebst selbst gestricktem Pullover unterwegs.
Den Mantel habe ich schon im letzten Jahr genäht. Bis auf das Futter (es gibt keine Schnittteile für ein Futter - und da habe ich ziemlich herum abgefrickelt) liess er sich recht einfach nähen.
Der Stoff ist ein grober, lockerer Woll-Poly-Webstoff, den ich bei Ka*stadt mal gekauft habe. Er ist total schön, aber eben sehr locker gewebt. Man kann unschwer erkennen, dass er hängt und er pillt auch ordentlich. Egal, ich mag ihn.


Sybille von dem Büro für schöne Dinge begrüsst uns heute herrlich frühlingshaft auf dem mmm im Mai!
Von unserer Osterreise zurück, habe ich mich diesmal besonders auf's nach Hause kommen gefreut! Erstens habe ich unser Bücherregal vor der Reise ausgeräumt, entstaubt und ordentlich wieder eingeräumt, was bleiben durfte. Sieht definitiv besser jetzt aus.
Und zweitens habe ich mich maschinell ein wenig erneuert und es wartete eine neue Overlock darauf, sich mit mir anzufreunden. Du meine Güte, ist das aufregend. Schnellstens habe ich mich regelrecht glücklich genäht.
An einem Abend Schnittmuster Aster aus der La Maison Victor Mai/Juni 2016 abgepaust, am nächsten Abend zusammen genäht. Es hat alles gut geklappt - das Einfädeln: ein Kinderspiel, auch das Einstellen auf den sehr dehnbaren Stoff, das Zusammennähen aller Teile, hach. Ich grinse seither wie ein Honigkuchenpferd.
Für den Beginn bin ich also äusserst zufrieden und freue mich auf weitere Projekte mit meiner Neuen!
Das Shirt Aster ist auch sehr überzeugend: ein locker aber nicht sackig sitzender Schnitt. Abwechslung durch die Bündchen, die man nach Geschmack in Kontrastfarben kombinieren kann. Ich habe einen Stretchstoff von Hüco verwendet, den Yvonne aufgespürt und selbst schon vor längerem zu einer Aster vernäht hat (leider noch unverbloggt) und als Bündchen einen ganz dünnen anthrazit grauen Polojersey. Der vordere Halsausschnitt ist etwas wellig. Vielleicht liegt das am dünnen Stoff.
Heute, bei herrlichem Sonnenschein, der nun wirklich endlich nach Frühling anmuten lässt, freue ich mich, mich mit meinem Aster Shirt bei Euch auf dem mmm einzureihen. Nina, Du siehst fantastisch aus in Deiner roten Hose! Und tatsächlich, eine rote Hose ist eine traumhafte Frühlingsbegrüssung.
Hier jetzt mal ein paar Bilder:

Ostermontag mit meiner schwarzen Burda-Hose.
Und heute mit einem Kaufrock, den ich sehr gerne trage.


Den Trend, das Shirt über dem Rock zu tragen finde ich hübsch, aber mir steht das irgendwie nicht so. Oder sind das nur die eigenen Sehgewohnheiten?
Wie auch immer, ich könnte mir noch weitere Varianten vorstellen.
Bilanz.
Eine fiese Erkältung hat mich seit 10 Tagen im Griff... Dicker Kopf und viel Arbeit liessen den letzten gemeinsamen Strick-Treff-Termin an mir vorbei ziehen.
Mein heutiges Zwischenergebnis zeigt mir deutlich, dass ich wohl eher beim Finale der Herzen dabei sein werden - wenn überhaupt ;)
Momentan sieht es so aus: auf dem Bild von links nacht rechts gesehen habe ich lauter Teile produziert in angenehm monotonem Kraus Rechts:
linkes Vorderteil, linker Ärmel (an dem ich gerade stricke), Rückenteil, rechter Ärmel, rechtes Vorderteil.
Alle Teile werden bis Achselhöhe gestrickt, entsprechend für die Armausschnitte Maschen abgestrickt. Wenn ich also mit dem rechten Ärmel fertig bin, dann nehme ich alle Teile (in der richtigen Reihenfolge) auf eine Rundstricknadel und stricke weiter.
Mir graut es ein wenig vor der Blütenpasse. Bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft, ein Blütenrapport als Muster einmal komplett durch zu stricken. Ich habe lediglich das Blatt einmal gestrickt. Das wäre also auch eine meiner nächsten Aufgaben.
Ich hoffe, mir werden die Knubbel-Blüten nicht zu kitschig am Ende. Aber ich zieh das jetzt mal durch.
Die Wolle aber strickt sich ganz herrlich und die Farbe gefällt mir nach wie vor.
Um Ostern habe ich ein paar Tage frei und wir fahren ins Rheinland. Ich hoffe, die Autofahrten bringen meine Jacke ein Stück voran ;)
Malou's Pullover sieht schon mal wunderschön aus! Und bei Euch?
Wir sehen uns dann am:
01.04.2018 - Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag
06.05.2018 - Finale der Herzen: Für alle diejenigen, denen beim Anblick der vorigen Termine jetzt schon der Schweiß ausbricht. Keine wird mit einem halbfertigen Jäckchen zurückgelassen.
Frühlingsinspiration? Zu gerne, aber bislang war es mir schlicht zu kalt! Bereits im Januar habe ich verwegen ein (Anlass-) Frühlingskleid begonnen, für dass es defacto noch viel zu kalt ist. Mittlerweile ist es zwar fertig, aber ausschliesslich an der Püppi zu bestaunen!
Seit gestern ist hier der erste Tag, an dem es zaghaft nach Frühling anmuten lässt. Heute gibt es Schnee-Regen. Aus diesem Grund gibt es bei mir vorerst noch Winterliches zu sehen. Und zwar einen schnellen Mantel. Schnell deshalb, weil er aus einem Doppelseiten-Kunstfell-Velour-Textil-Irgendwas ist und ich weder Futter noch Vlieseline oder Sonstiges brauchte. Auch Knöpfe hat er keine - ich mag ihn erst einmal so lassen. Vielleicht finde ich noch eine passende Verschlussmöglichkeit.
Allerdings brauchte ich die kräftige Maschine einer Freundin und ebenso kräftiges Garn! Meine Maschine hat den dicken Stoff nicht fassen können und Stiche ausgelassen...
Der Stoff liegt schon einige Zeit bei mir, nachdem ich ihn bei Hüco entdeckt und gekauft hatte.
Als Grundlage habe ich diesen Schnitt verwendet: Burda 10/99, Mod. 118, den ich in einer alten Ausgabe einer Freundin entdeckt und heraus kopiert habe.
So ein farblich schwerer und langer Mantel ist nicht ganz leicht zu kombinieren. Auf der Püppi sieht er zusammen mit dem Frühlingskleid ganz hübsch aus, aber wie oben erwähnt, müsste es dazu noch ein wenig wärmer werden...
Heute zeige ich ihn mit einer uralten weit geschnittenen Kaufhose und meiner 2017 genähten Bluse, Typ melilot von deer & doe (das Vorgänger-Modell von meiner Fische-Schnittmustermix-Bluse), im Edel-Pyjama-Muster. Alles ganz schön weit und dunkel. Da bräuchte es ganz schön hohe Absätze, um nicht so gedrungen auszusehen ;D

Leider hat der Mantel und somit auch seine Trägerin ein klitzekleines Problem - und ich hoffe, es liegt nur an den sehr kalten Temperaturen der letzten Tage und Wochen: er lädt sich sehr stark elektrisch auf! Eben durch und durch Kunstbär, klebt er stellenweise an mir oder Röcke an ihm! und fängt lautstark an zu knistern beim Be- und Entkleiden.....
Heut Morgen war es etwas besser - hatte ich den Eindruck.
Ich bin gespannt, was es bei Euch heute auf dem mmm zu sehen gibt. Katharina, unsere heutige Gastgeberin sieht jedenfalls umwerfend aus!
Ein wundervoller entspannter Sonntag liegt hinter mir. Ach, das könnte ich ruhig öfters, als einmal die Woche haben!
Heut bin ich zum Nähen gekommen. Also besser: zum Ausschneiden der bereits kopierten Schnittteile und zum Zuschnitt des Stoffes für meinen Morgenmantel.
Wo andere schon bei Muriel durchs Finale gelaufen sind und eifrig in ihren Morgenmänteln kuscheln, fange ich erst an. Aber, alles gut. Ich hatte mich ausgemärt beim Stoffkauf - Kein Stoff genügte meinen Ansprüchen und Vorstellungen, bis ich letztlich einen erschwinglichen Stoff im Internet gefunden habe und bei mir dachte, wenn Du jetzt nicht auf den Bestell-Knopf drückst, dann wird das nüscht mehr mit 'nem Morgenmantel!
Ich habe einen herrlich weichen Fischgrat Flanell Stoff erhalten. Genau meins. Die Farbe - ein wenig mehr in Lila gehende, als ich auf den Bildern am Computer vermutet habe. Für mich, glaube ich ein wenig 'blass', etwas sehr lila. Trotzdem finde ich ihn schön und habe ihn angeschnitten. Manchmal ist es auch gut, einfach mal anzufangen.
Die Sonne schien mir verheissungsvoll auf den Rücken beim Zuschnitt. Tatsächlich war es draussen jedoch sehr kalt!
Die Taschen habe ich aufgenäht - sauber mit Verstärkung der Ecke - und auch die Schulternähte mit französischen Nähten geschlossen. Als ich jedoch feststellte, dass ich trotz vermeintlichem Aufpassen(!) die Schulternähte leider auf die rechte Seite gelegt hatte, konnte ich mich gerade noch zum Auftrennen durchringen. Jetzt mache ich Pause am Morgenmantel und stricke gemütlich noch eine Runde an meiner Strickjacke weiter, damit ich hier auch etwas zu berichten habe.