Montag, 17. April 2017

FJKA 2017 finale

Der gestrige Tag war ganz für die Familie und den Osterhasen reserviert und ich bin froh, dass das linktool zum FJKA 2017 noch ein Weilchen länger geöffnet hat.

Das war diesmal für mich wirklich ein entspanntes gemeinsames Stricken und hat sehr viel Spass gemacht. Vielen lieben Dank an Euch Zwei, liebe Sylvia und liebe Luise! Und auch an Euch anderen Teilnehmerinnen. Eure Kommentare haben mich sehr motiviert! Ausserdem ist es immer wieder inspirierend bei anderen Projekten zuzuschauen.

Meine Miette in warmen Olivgrün ist seit unserem letzten Treffen bereits fertig und ich bin total verliebt. Da es meine zweite Miette ist, konnte ich meine Erfahrungen gut verstricken. Ich habe sie ein wenig im Bündchen an der Taille und an den Ärmeln verlängert. Auch die Knopfleiste habe ich ein wenig breiter gestrickt, da ich am Ende die Befürchtung hatte, sie könnte nicht zu gehen. Nach dem Waschen passt sie jetzt tatsächlich gut.

Seit ich die Miette angefangen habe, trage ich sie in meinem 'Kopfkino' zusammen mit einem schwarzen Anna Dress, was hier seit Monaten auf seine Fertigstellung wartet. Also habe ich die gesparte Zeit noch dafür genutzt, endlich ein Futterkleid für mein modifiziertes Anna-Ufo zu machen und dann alles zusammen zu setzen. Am Samstag habe ich dann noch alle Handnähte gemacht. Zu was mich so ein Knit Along doch alles motiviert ;)

Ich glaube, dieses Duo werde ich oft tragen und darüber freue ich mich riesig!

Der April ist heute wahrlich launisch, und so gibt es die üblichen Türfotos und natürlich schien gerade nicht die Sonne, so dass mein lieber Fotograf seine Mühe mit dem Licht hatte. Ich finde aber, das hat er gut gemacht.

   
  

Ärmel schoppen geht, weil lang genug! Und Arme hochreissen geht auch, haha! Hier noch mal das schlichte Anna Dress in schwarzem ganz weichem Leinen vom Markt.

  

Auf unserer kleinen Osterreise hat mich meine Freude über die Miette total beflügelt und ich habe tatsächlich eine zweite Strickjacke angeschlagen. Ich stricke mich nun tapfer durch schwarzen, dünnem  Faden in Perlmuster - ich glaub mehr muss ich nicht sagen... Wenn ich nicht so dringend eine schwarze Basic-Jacke brauchen würde... Mal sehen, wie oft ich im Arbeitsalltag zum Stricken komme.

 



Das Rückenteil ist fertig und ich habe gerade das linke Vorderteil auf den Nadeln. Auf dem rechten Bild sieht man ganz überbelichtet das Perlmuster. Die Anleitung ist von St*ff und St*l (95154 Cadigan).

Ich hoffe, auch sie wird irgendwann fertig und am Ende passen, dann habe ich zwei tolle Strickjacken mehr im Schrank! Jetzt bin ich aber mal gespannt, was es bei Euch so gibt. Sicher sind wieder bewundernswerte Stücke dabei - so wie Luises und Sylvias Strickjacken.

Für Euch noch einen gemütlichen Ostermontag!

Sonntag, 2. April 2017

FJKAL 2017 - viertes zusammentreffen

Es ist fast nicht zu glauben: meine Miette ist fertig. Und zwar richtig fertig - ich meine, mit Fäden vernähen, Armlöcher schliessen UND Knöpfe annähen und nochmal Fäden vernähen! Ich kann es selbst kaum glauben und schaue dauern zu meiner Püppi herüber, die ich natürlich mit meinem neuesten Stück gleich behangen hab.

Na gut: gewaschen und gespannt habe ich sie noch nicht. Wird eine Jacke aus Merinowolle dann noch mal grösser, kleiner oder tut sich da nichts mehr?

Was habe ich gemacht, seit dem unserem letzten gemeinsamen Stricktreffen mit Luise und Sylvia?

Ich faules Mädchen habe die Ärmel auf dem 4er Nadelspiel zu Ende gestrickt und nicht geribbelt... und tatsächlich sind sie nun ein wenig eng. Sylvia beschrieb es auch, dass die Ärmel bei der Miette eher enger ausfallen. Ich dachte bei meiner ersten Miette, dies würde dem zu dünnen Garn geschuldet sein, was ich damals verwendet habe und hoffte darauf, dass es sich mit der passenderen Garnstärke bei dieser Miette ein wenig bessern würde. Beim nächsten Mal also dann auch die richtige Nadelstärke verwenden!

Die Ärmel, Ärmelbündchen und das Bündchen habe ich verlängert. Vielleicht verlängere ich beim nächsten Mal einfach um einen Musterrapport. Wobei ich ja breite Bündchen sehr mag.

Da die Jacke bei der Anprobe recht eng wirkte, habe ich mit der linken Knopfleiste begonnen, wo keine Knopflöcher drin sind und weitere 3 Reihen hinzugefügt. Die Knopflöcher habe ich entsprechend der original Angabe in die viertletzte Reihe positioniert (inklusive BO Reihe). Mit der Erfahrung würde ich sie eher doch noch mittiger positionieren.

Im übrigen traf mich großes Nähnerdglück bei den Knöpfen. Als ich eines Abends strickend auf der Couch sass, erinnerte ich mich daran, dass ich mal mit einigen Nähdamen bei einem Treffen über den Trödelmarkt am Fehrbelliner gelaufen bin (erstes Nähnerdglücksgefühl)und wir dort alte Knöpfe erstanden haben. Grüne und Rote. Ich kramte die Grünen aus meinem grossen Knopfglas und tadaaa: sie passten farblich - von der Grösse und in der Anzahl PERFEKT zu meinem warmgrünen Jäckchen (zweites Nähnerdglücksgefühl)! Ist das nicht irre?

 

Die habe ich übrigens gestern in der Sonne schwitzend auf unserem Balkon angenäht. Boah, war das schön!

Eine kleine Anmerkung (die erfahrenen Strickerinnen werden so etwas natürlich wissen und ihre Lösungen dafür haben): ich habe eine kleine Schlappe gehabt beim Aufnehmen der abgestrickten Randmaschen für die Knopfleiste. Hatte ich sie mühselig alle auf der Rundnadel (ausgezählt und gleichmässig verteilt), wollten sie partout nicht auf die Nadel nach vorn rutschen. Es war schlichtweg zu eng! Also habe ich alles wieder runter gefummelt, eine Nacht darüber geschlafen, nachgedacht und sie dann mit der Nadel herausgehäkelt. Versteht man was ich meine? Ich habe praktisch nicht aufgenommen und dann mit der ersten Hinreihe begonnen, sondern mit einer Rückreihe die Maschen zunächst rechts herausgestrickt und dann mit der Hinreihe das Muster begonnen. Ging viel leichter - werde ich jetzt immer so machen! Wie macht ihr anderen das?

So, jetzt die Bilder: einmal mit Faden-Gestrüpp, einmal vernäht und final mit Knöpfen!

 



Eigentlich möchte ich zu meiner neuen Miette noch ein Kleid nähen. Eine UFO-Anna in schwarz. Weiss aber nicht, ob ich es schaffe, da wir die Ferientage vor Ostern bei meinen lieben Schwiegereltern verbringen werden.

Angepiekt von so viel Strickglückseeligkeit habe ich eine Maschenprobe für mein zweites Vorhaben gestrickt. Das ist ein ziemlich dünnes Garn mit Nadelstärke 3, nicht von oben nach unten, sonder in Teilen - ganzer Gegensatz zur Miette!! Und dann habe ich wohl völlig verdrängt, dass hier in so einer Art Perlmuster gestrickt wird und nicht glatt rechts... Haha, da werde ich wohl noch bis in den Sommer hinein stricken! So, wie an meinem Tuch, dass ich gemütlich im Herbst begonnen habe und das jetzt für die Jacken mal Pause machen muss. Aber ich habe grossen Bedarf an einer schwarzen, neutralen, für meinen Kleiderschrank gut kombinierbaren Strickjacke und deshalb habe ich dann auch angestrickt für das Rückenteil.

 
Im rechten Bild sieht man unten das Bündchen 1re / 1li, dann das Muster und oben glatt rechts

Und das Muster, das gefällt mir doch sehr. Macht die Jacke noch mal ein wenig interessanter. Ist ja ansonsten eher schlicht.

Ich bin sehr gespannt, was es bei den anderen Damen zu sehen gibt und bin beeindruckt von Luises und Sylvias tollen Strickstücken!

Mittwoch, 29. März 2017

mmm*34 - winterrock

Am späten Abend reihe ich mich ein, in den mmm-Reigen gut gekleideter Damen und vielleicht auch Herren. Mit ein wenig Verspätung möchte auch ich noch einmal mit grosser Freude feststellen, dass ihr, liebe aussergewöhnliche mmm-Team-Mitglieder auch weiterhin dieses schöne wöchentliche Treffen für uns bereithaltet! Auch wenn ich es nicht schaffe daran jeden Woche aktiv Teil zu nehmen, würde mir ein virtuelles Treffen mit Euch und die Möglichkeit zum Austausch sehr sehr fehlen. Danke also an Euch!!!

Und auch die Gastbloggerinnen - heute mit Ina, die ein wundervolles Outfit zeigt - sind eine grossartige Bereicherung.

Nun zu meinem neuesten Rock, den ich seit Kurzem mit vielen Glücksgefühlen ausführen kann. Bereits im Januar habe ich mir gleich mehrere Schnittmuster aus der Ottobre 05/2016 für die Herbst- und Wintermode kopiert. Sie alle auf dafür vorgesehen Stoffe genadelt und angeschnitten. Ich träumte von einem hellen Winterrock, um mich nicht immerzu in gedeckten Farben zu kleiden. ich bekenne mich zu einer gewissen Kombinationsschwäche und zu einer Alltags-Bekleidungs-Auswahl-Trägheit, was letztlich meistens zum gleichen dunklen Rock oder Hose führt... und so habe ich mir in den Kopf gesetzt mit einem hellen Unterteil die eingefahrenen Gewohnheiten aufzubrechen.

Ich war nicht von Beginn an glücklich; im Gegenteil: der Rock (Math Teacher - Modell 6) hat mich in ziemliche Entnervung abdriften lassen - vielleicht ist er auch aus diesem Grund erst kürzlich fertig geworden. Laut Tabelle habe ich meine Grösse ermittelt, die exakt(!wo passiert das schon mal?) auf den cm genau meinem Taillenumfang trifft. 
Der Bund war viel zu weit, das Rockteil noch viel viel zu weiter. Ich spreche hier von 15cm! Ich hab x mal geprüft, ob ich da etwas bei der Faltenlegung verbockt habe, aber der Bund war ja ebenfalls um die 10cm zu weit...

An die Seitennähte konnte ich aufgrund der Tascheneingriffe nicht mehr ran. Die wären ja bei so vielen cm schlichtweg verschwunden. Also noch mal alle 8 Falten geöffnet (bei einem locker gewebten Fischgrat-Stoff), herumgerechnet, praktisch nachgefummelt, weil das mit dem Falten berechnen und mir so 'ne Sache ist, verschoben, damit die Mitte optisch nicht zu klein wird, neu gelegt und neu vernäht. Ebenso beim Unterrock (nerv).
Ich hatte mich zwischendurch richtig geärgert, weil ich eigentlich schon einen gut sitzenden Faltenrock-Schnitt habe. Am Ende gefällt mir aber der Mathematik-Lehrerinnen Rock ganz gut. Er ist sozusagen meine Faltenlegungsberechnungs-Diplomprüfung. 

  

  

Das in Pose werfen musste schnell gehen - der kleine Fotograf ist da fix!



Sonntag, 19. März 2017

FJKA 2017 - erstes zwischentreffen


Strickfluss oder Schwierigkeiten - das ist heut die Frage bei Sylvia und Luise im gemeinsamen Knit Along 2017.

Ich kann es selbst kaum fassen: ich bin fertig mit dem Rumpf und dem ersten Ärmel! 

Ziemlich schnell hatte ich mich für Grün entschieden und somit für die Miette. Noch am Tag unseres letzten Treffens habe ich angeschlagen. 
Laut Anleitung habe ich bei fast exakt nach Angaben passendem Garn mit 5er Nadeln begonnen. Irgendwie kam es mir nach den ersten Reihen aber ein wenig labbrig vor. Da die angegebenen Maße der kleinsten Grösse etwas zu gross für mich sind, habe ich noch einmal mit 4,5er Nadeln angeschlagen. Das fühlte sich irgendwie richtig an und sah vom Strickbild schöner aus.


hier der erste Anschlag mit 5er Nadeln

Dann ging es ziemlich flott voran. Was ich bei meinem ersten Modell tausendfach rückwärts sticken musste, ging hier mit grossen Schritten und ohne grössere Störungen gut vorwärts. Ich hab richtig gemerkt, dass ich mittlerweile etwas mehr Strickerfahrungen habe. Und dank des Bloggens konnte ich auch in meinen Aufzeichnungen nachschauen, wie ich schwierige Stellen überwunden habe.

 
  
sehr zufrieden bin ich diesmal mit den Raglannähten

Ich glaube, die Länge ist ein klein wenig knapp, obwohl ich dem Bündchen einiges an Reihen hinzu spendiert habe.

Auch in der Weite ist nicht mehr viel zu holen. Ich hoffe darauf, das über die Breite der Knopfleiste noch regulieren zu können, sollte das Jäckchen nicht zu gehen... Vielleicht war das mit der kleineren Nadelstärke doch ein wenig mutig.

Beim ersten Ärmel hab ich kurz vor Muster-Raport bemerkt, dass mein Nadelspiel die Stärke 4 hat!! Ups. Da hab ich nicht aufgepasst. Der Ärmel ist entsprechend ein bisschen eng. 
Ist es besser, beim zweiten Ärmel die vorgesehene 4,5 Nadel zu verwenden oder sehen die Ärmel dann sehr unterschiedlich aus? Was meint ihr? Dann muss ich allerdings eine Rundnadel nehmen und ewig die Strippe durchziehen. Wobei mir das Nadelspiel beim Lochmuster und im Bündchen auch nicht gerade sehr flüssig von der Hand ging.

 

Und dann hab ich noch eine ziemliche Misere zu bieten: ein mega ungewolltes doofes Lochmuster unter dem Arm! Ich hätte abseits der Anleitung noch zwei/drei Maschen zufügen sollen. Ich hab da nicht dran gedacht und das ärgert mich. Bekomme ich die Antitranspiranzblüte Löcher irgendwie nachträglich noch mal schön? Hier kann man ja schon fast mit dem Socken-Stopf-Pilz ran. 



Ausserdem fragen Sylvia und Luise heute nach unseren Strickideen und nach Änderungen, so sie nötig sind. 

Da ich vor relativ kurzer Zeit angefangen habe mit dem Stricken, hatte ich das Internet und somit auch Euch schon zur Verfügung. Das ist ein grosser Anreiz und ein grosser Anrieb Verschiedenes ebenso auszuprobieren. Meine Strickideen finde ich auf Euren Blogs, auf Ravelry, im Netz. Manchmal landet aber auch eine schöne, mich ansprechende Zeitschrift in meiner Einkaufstasche. 

Die blättere ich dann sehnsüchtig durch und finde es sehr schade, dass mein Kopfkino immer schneller ist, als meine Hände (und die wenige Zeit, die ich zur Verfügung habe...). Trotzdem macht diese Art der Inspiration grossen Spass! Das Träumen, die Vorplanung sind ja auch ein Teil der grossen Freude am Selbermachen, oder?

Natürlich habe ich mir auch das ein oder andere Buch zum Thema Stricken im Allgemeinen zugelegt und gerade zu Beginn hat es mir geholfen, Dinge zu verstehen, zu erkennen, dass es oft mehrere Wege gibt und dazu auch eigene Entscheidungen zu treffen.

Meist bin ich angewiesen auf eine Art Anleitung. Sei es ein 1:1 Aufriss, den man nach Maßangaben erstellen kann, Zeile für Zeile, Strickschrift oder ganz liebe Anleitungen von erfahrenen Strickerinnen ;) !! Mir fehlt einfach noch zu viel Erfahrung, um das Ganze selber in die Hand zu nehmen. Trotzdem, mit jedem Stück wächst diese Erfahrung, manches muss erst lange ruhen, ehe der faden sich entwirrt und wer weiss, vielleicht stricke ich ja irgendwann einmal meine ganz eigene Jacke (obwohl - so eigen wird sie dann wohl nicht sein, da ja all die Anleitungen, Vorgaben und Inspirationen aller Art darin stecken werden).

Wie läuft es bei Euch? Wie macht ihr das? Heute Abend werde ich gemütlich schauen, was ihr so habt. Ich bin sehr gespannt.

 

  

Grossen Dank an Euch Beide für den schönen Knit Along!


Weiter geht es am :

02. April:
Nun ist es ganz offiziell Frühling und dank Zeitumstellung können wir abends lange im Hellen stricken! Oder ist die Stricklust ein wenig ermüdet? Oder habe ich das fertige Jäckchen schon ausgeführt?
16. April:
Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren!

Mittwoch, 15. März 2017

mmm*33 - raubkatze im tutu

In diesem Outfit habe ich in der letzten Woche eine Präsentation gehalten. Und was soll ich sagen, ich hab mich tatsächlich gut darin gefühlt! 
Ist ja eher ungewöhnlich für mich. Ich finde diese Kombination hat schon irgendwie eine Aussage.
Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass ich je in Tierprint und Tüllrock unterwegs sein werde. Mir fängt's aber an, auch an mir zu gefallen ;)

 

Die Bilder - diesmal vom kleinen Fotografen gemacht - sind ein wenig schief, aber das macht ja nix. Die Bluse habe ich hier schon mal gezeigt.
Den Rock - inspiriert von hier und von einer Freundin, die einen Tüllrock mit schwarzer Einfassung am Saum hatte -super schön sah das aus. Tüllröcke sind ein Traum. Aber auch eine schmale Gratwanderung in der Wirkung. 

Diesen habe ich aus zwei Lagen sehr weichem schwarzen Tüll von hier gemacht. Einfach rechteckige Bahnen eingeriehen (klingt komisch, das Wort). Zwei Lagen reichen nicht, um Blickdicht zu sein... Aber mehr Schichten hätte das Einreihen einfach nicht vertragen! Zu dickes Geknubbel an der Hüfte. Sonst hätte ich wohl einen Tellerrock machen müssen. Hier noch in Rohfassung und noch viel zu lang:



Nach langer Suche habe ich einen dünnen Flutschistoff gefunden (ansonsten weit und breit nur Badeanzugstoffe zu finden!!!), aus dem ich eine in Falten gelegte Unterschicht gemacht habe. Randbemerkung: gut, dass ich beim Berechnen der Falten Hilfe gehabt habe ;)) Ich danke vielmals!

Mein erster Tüllrock sollte möglichst schlicht sein - deshalb schwarz. Gern hätte ich sonst auch mit mehreren Farben in den Schichten experimentiert aber so weit bin ich noch nicht. Einen Bruch zum 'zu' Mädchenhaften wollte ich mit dem breiten Formbund aus Kunstleder erreichen. Mir gefällt das ganz gut. Kommt auch der bauschigen Wirkung des Kräuselns optisch wieder entgegen. Aber Achtung: Kunstleder um die Taille ist wie Haube auf Teekanne!



Den nahtverdeckten Reissverschluss hinten habe ich komplett versemmelt. Er endet ganz und gar nicht gleichmässig... Lass ich aber so, weil das Kunstleder ein wenig empfindlich ist...

Bei einem schönen Nähkränzchen habe ich mit bester Expertise den Rock noch mal ordentlich gekürzt. Sonst hätte er doch sehr madammig ausgesehen. Vielleicht hätte er noch mehr vertragen können. Den Saum habe ich dann doch nicht eingefasst. Ich find ihn so erst mal ganz schön und vor allem für mich tragbar.

Zum Abschluss noch mal mit farblich passender Strickjacke. Als wäre alles ein lang gehegter Plan. Hahaha.

 

Was es bei Euch im nahenden Frühling so gibt und vor allem Sybilles wahnwitzige Latzhose und die supertolle Bomberjacke, kann man hier anschauen!

Sonntag, 5. März 2017

FJKA 2017 - vorstellung der pläne

Also Leute, ich hab doch tatsächlich den Auftakt verpasst... und dass, obwohl ich mich vergangenen Sonntag noch bei einem gemütlichen Nähkränzchen darüber unterhalten habe! So ist das bei mir manchmal... Dori, warum bist Du nur immer so Dori? Aber es war auch viel los die letzte Woche.

Dennoch möchte ich unbedingt mit dabei sein, beim Frühlingsjäckchen Knit Along 2017, bei dem uns Luise und Sylvia begleiten. Tausend Dank schon mal dafür, ihr Lieben!

Da in meinem Schrank noch ziemlicher Jäckchen-Mangel herrscht, habe ich sozusagen alle Möglichkeiten offen! ich habe mich aber bei meiner Projekt-Wahl ein wenig vom Zufall leiten lassen. 

Neulich, bei der Bestellung für Mützenwolle folgte ich einem Garntipp von Monikate und stellte erstaunt fest, dass dieses Garn für die Maschenprobe exakt die Angaben für eine Miette aufweist. Na, was für ein Zufall. So landeten neben den zwei pinken Knäulen noch acht olivgrüne im Warenkorb und einen Tag später bei mir zu Haus ;)







Dies wäre also mein erster Vorschlag für mein Frühlingsjäckchen 2017. Mein zweiter sollte ein Anthrazitgraues nach einem Strickmuster von Stoff und Stil werden. Schlicht und simpel, kombinierbar mit Vielem aus meinem Kleiderschrank. Ich habe all meine Wolle aus dem Schrank geholt und begutachtet. 3x Atrazith war dabei: 2x zu dickes Garn, einmal ein ungefährer Treffer, dafür aber zwei Knäule zu wenig...

Noch mal zum Schrank und in der zweiten Reihe gewühlt: schwarzes Garn mit passenden Angaben gefunden! Ha, also noch Garn aus dem Bestand verstricken - sehr angenehme Vorstellung. 

Die baby Merino hat 24 Ma und 32 R bei der Angabe zur MaPro






Begonnen habe ich noch nicht. Ich kann mich nicht ganz entscheiden, aber ich denke, ich werde mit der Oliven-Miette beginnen - obwohl ich die Basic-Schwarze eher bräuchte, empfinde ich sie irgendwie mehr als Frühlingshaft. ;)

Ich hoffe also, ich erinnere mich daran, wie ich die erste Miette (mein FJKA 2015 mit Dodo's Hilfe - FKJA 2016 dann Modell Sylvia ;))  gestrickt habe und freue mich auf den gemeinsamen Knit Along mit Euch!

Wer sich wie schon entschlossen hat oder auch vielleicht noch nicht, könnt ihr hier sehen.

Dieses kleine Schneeglöckchen habe ich im letzten
Jahr bei mir auf dem Balkon gepflanzt und
erfreue mich nun ganz besonders daran.

26. Februar: 
Ideen, Inspiration, Überlegungen - was wäre möglich, was ist nötig?
05. März:
Der kalendarische Frühling ist da und mit ihm ein konkreter Plan fürs Frühlingsjäckchen! Welches Muster, welches Modell werde ich stricken? Welche Wolle verwende ich?
19. März:
Erstes Zwischentreffen und ich bin gut im (Strick)-Fluss.
Oh nein! Da gibt es einige Schwierigkeiten und aufgetrennte Reihen...
02. April:
Nun ist es ganz offiziell Frühling und dank Zeitumstellung können wir abends lange im Hellen stricken! Oder ist die Stricklust ein wenig ermüdet? Oder habe ich das fertige Jäckchen schon ausgeführt?
16. April:
Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren!